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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 12. August 2015 um 08:37 Uhr

Fixierung der Flex mit einem Klebestreifen auf der Lötstelle. Durch das Entfernen des „Stiffeners“ an der Lötstelle der Flex ist diese sehr wellig.

Die Positionierung der Flex über der Leiterplatte von außerhalb wird auch im Serienprozess etwas aufwändiger zu realisieren sein. Nur mit einer Bügellötanlage ist Serienlöten möglich.

Lötbügel auf der Lötstelle. Die Vorverzinnung ist definitiv überdimensioniert. Hier sollte für einen möglichen Serienprozess der Pastendruck auf den Lötpads deutlich reduziert werden.

Die Apertur in der Schablone sollte für den Pastendruck so weit reduziert werden dass umgerechnet nur noch ca. 35-40µm Lötzinn auf der gesamten Fläche als Lötdepot dienen.

Bei den Versuchen haben wir einen sehr schmalen Lötbügel verwendet, der Lötbügel ist an der flexberührenden Seite nur ca. 1,5mm „breit“.

Kurzschlüsse konnten bei den wenigen Teilen noch nicht festgestellt werden, jedoch sind Kurzschlüsse auf Grund der sehr großen Zinnmengen nicht auszuschließen!

 

Das Überschüssige Zinn wird von und hinter den Lötbügel verdrängt.

Hier kann / wird es bei den aktuellen Zinnmengen zu Kurzschlüssen kommen.

Hier ein Versuch mit der Flex mit Stiffener.

Die recht steife Flex sorgt für einen stärkeren Druck auf die Lötstelle, was dazu führt dass mehr Zinn (Lotkugeln) verdrängt wird.

Die Temperatur am Lötbügel muss um ca. 100°C erhöht werden um überhaupt wärme in die Lötpads zu bringen. Dies führt zu einem Auflösen des Stiffeners, eine Lötung mit Stiffener ist nicht „serientauglich“!

 

Weiter Infos rund ums Bügellöten:

Hartmann Feinwerkbau Gmbh

Dieselstraße 13a

61239 Ober-Mörlen

Ansprechpartner: Thore Hartmann

Telefon: (06002) 9134-0

Telefax: (06002) 9134-20

Web: www.hartmann.gs

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 12. August 2015 um 08:48 Uhr
 
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